Die Kathedralkirche Mariä Himmelfahrt

Die Kirche war bis zur Aufhebung des Augustiner Chorherrenstiftes Ende des 18. Jh. deren Klosterkirche. Kirchweihen sind belegt für die Jahre 1065, 1150 und 1228. Seit 1213 war dem Stift eine Pfarre inkorporiert. Mit der Errichtung der Diözese St. Pölten im Jahr 1785 wurde die ehemalige Klosterkirche zur Kathedralkirche erhoben.

Der älteste fassbare Bestand der Klosterkirche, eine dreischiffige, frühromanische Basilika aus der Zeit um 1065, wurde zunächst um die Mitte des 12. Jhs. und wieder im 13. Jh. - spätromanisch-frühgotisch unter Einbeziehung der vom Vorgängerbau stammenden Bauteile zu einer dreischiffigen, gewölbten, querschifflosen Basilika mit halbrunder, erhöhter, kryptaloser Hauptapsis großzügig ausgebaut.

 Kurzer historischer Abriss der Kloster- bzw. Domkirche:

vor 800:      Gründung eines Benediktinerklosters (ältestes Kloster    
                  Niederösterreichs). Vermutlich erster Kirchenbau.
1065:          Erste Weihe einer Stiftskirche Maria Himmelfahrt
1150:          Weihedatum einer (wahrscheinlich) dreischiffigen Basilika ohne
                  Querschiff, mit 3 Apsiden.
1276-80      Großzügiger Um- und Neubau in spätromanischem Stil nach
                  normannischem Muster (das spätromanische Aussehen der
                  Rosenkranzkapelle ist bis heute zu sehen). dieser Bau ist noch
                  erhalten, wurde in der Barockzeit mit Kunstmarmor verkleidet und neu
                  eingewölbt.
14. Jhdt.     Erhöhung des Mittelschiffs und der Hauptapsis mit gotischen
                  Kreuzgewölben; spätgotisches Westfenster
1512           Nordturm durch Brand zerstört.
17. Jhdt.     Erste Phase der Barockisierung (Propst Johannes Fünfleutner). Fenster
                  im Presbyterium, frühbarocke Altäre (Hochaltarbild "Maria Himmelfahrt"
                  von Tobias Pock (1658) ist erhalten)
1693           Aufstockung des Südturms.
18. Jhdt.      Abschluss der Barockisierung des Innenraums der Kirche:
                  Ummantelung des spätromanischen Baus mit Kunstmarmor, Einbau
                  des Tonnengewölbes im Hauptschiff (Jakob Prantauer, später Josef
                  Mungenast) sowie Kuppeln mit Laternen in den Seitenschiffen.
1739           Architekturmalerei (Antonio Tassi)
1736-39      Hochwandbilder und
1740-43      Fresken (Friedrich Gedon nach Entwürfen von Daniel Gran)
1746-47      Seitenaltarbilder (Daniel Gran)
1949-50      Neue Kuppelfresken über den Seitenschiffen (Hans Alex Brunner)
1980-83      Generalrestaurierung: Umgestaltung des Presbyteriums, neuer
                  Volksaltar.
2000           Neues Bronzetor im Hauptportal.
2000-05      Restaurierung der Rosenkranzkapelle.

 

Im Dom selbst liegen Broschüren zur Kirche auf!

 

 


Gottesdienstzeiten

Sonntag:
09:15 - 10:30 - 11:45 Uhr

Samstag:18:30 Uhr
Vorabendmesse


Wochentags:
Mo-Sa 7:00 u. 8:00 Uhr
Di, Do, Fr 18.00 Uhr

Laudes:
Di-Do 7.30 Uhr

Vesper:
Mi 18.00 Uhr

Schriftstellen v. Sonntag

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